Fermentiertes Gemüse

Fermentiertes Gemüse sorgt nicht nur für eine gesunde Darmflora, sondern stärkt auch die Abwehrkräfte und das Immunsystem. Aber was ist fermentiertes Gemüse eigentlich? Und warum unterstützt es unsere Gesundheit?

Aktive Bakterien

Rohes fermentiertes Gemüse ist im Prinzip lebendige Nahrung, die aktive Milchsäurebakterien und natürliche Enzyme enthält. Durch die Fermentation vermehren sich die nützlichen Bakterien und wandeln den Zucker und die Stärke, die natürlicherweise im Gemüse vorkommen, in Milchsäure um. Genau das sorgt für eine gesunde Darmflora und, da sich ein Großteil unseres Immunsystems im Darm befindet, unterstützt es unsere Gesundheit. Ist der Darm gesund, sind auch wir es. Was noch dazu kommt: „Wenn im Darm die schädlichen Mikroorganismen dominieren, dann entwickeln wir oft ein unkontrolliertes Verlangen nach bestimmten – meist ungesunden – Nahrungsmitteln, wie z. B. Süssigkeiten oder Nudeln. Wer verstärkt rohes fermentiertes Gemüse in seine Ernährung einbaut, der wird bald feststellen, dass sich diese seltsamen Gelüste im Laufe der Zeit verflüchtigen,“ schreibt das Zentrum der Gesundheit.

Was ist drin?

Durch die Fermentation ist in dem Gemüse ein hoher Teil an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen enthalten. Sekundäre Pflanzenstoffe wirken antioxidativ, gerinnungshemmend und immunstimulierend. Das Ganze unterstützt also nicht nur die Darmgesundheit, sondern wirkt auch Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegen.

Man kann fermentiertes Gemüse im Handel kaufen. Meist ist es dann aber pasteurisiert und verliert dadurch seine, für unsere Gesundheit, nützlichen Eigenschaften. Deshalb stellt man es am Besten selbst her und das ist eigentlich ganz einfach.

Wie geht´s?

Gemüse klein schneide und in ein Einmachglas geben. Hochwertiges Salz, wie zum Beispiel Kristallsalz dazugeben, mit Wasser auffüllen und ab in den Schrank. Dann lässt man das Gemüse 7-14 Tage ziehen. Je länger das Gemüse fermentiert, desto intensiver ist der Geschmack. Gekühlt kann es dann bis zu sechs Monate aufbewahrt werden.

Für alle, die mehr zum Thema Gesundheit und Ernährung wissen wollen, geht es hier lang.