Atme ein, atme aus!

Wenn man gestresst ist, soll man erstmal tief einatmen. Kennt man.
Trainiert man, soll man auf seine Atmung achten. Kennt man auch. Aber was hat die Atmung eigentlich genau mit unserem Körper, unserer Kraft und unserem Nervensystem zu tun?

Die Atmung und das Nervensystem

Mit bestimmten Atem-Techniken kann man aktiv Einfluss auf das autonome Nervensystem nehmen. Was das heißt? Dass man zum Beispiel aktiv seine Körpertemperatur beeinflussen kann oder Stress oder den Fettabbau. Am Besten klappt das, wenn man Atemübungen mit Kältebehandlungen kombiniert und somit bewusst physischen Stress für den Körper produziert. Aber warum?

Sympathisches und Parasymphatisches Nervensystem

Es gibt das sympathische und das parasympahtische Nervensystem. Das sympathische ist der fight or flight Teil, also der, der ursprünglich dafür gedacht war entweder vor dem Tiger wegzulaufen oder ihn zu erstechen. Der parasympahtische ist der rest and digest Teil, also der, um nach dem Stress den Körper wieder runterzufahren.

War man früher in einer Gefahrensituation, hat man automatisch schneller geatmet, denn schnellere Atmung ist nötig, um schnell zu fliehen und dementsprechend zu überleben. Ansonsten war die Atmung ruhig und im entspannten Modus. Alles ganz automatisch, weil der Körper dran gewöhnt war.

Heute sind wir es nicht mehr. Wir müssen nicht mehr fliehen oder kämpfen, um zu überleben und richtig atmen müssen wir dementsprechend auch nicht mehr. Heute atmen wir nicht mehr optimal. Ziehen wir die Luft zum Beispiel dauerhaft zu schnell ein, denkt der Körper, der immer noch an frühere Bedingungen gewöhnt ist, wir sind im Stress, und das ständig.

So entwickeln sich Imbalancen. Das resultiert entweder darin, dass man sich dauerhaft gestresst fühlt oder es äußert sich in ganz anderen Symptomen, die man in erster Instanz nicht mit Stress in Verbindung bringt, wie Verdauungsproblemen. Stress ist also eigentlich der dauerhaft arbeitende Sympathikus Nerv.

Und um genau das auszugleichen, müssen wir wieder lernen richtig zu atmen. Das geht zum einen durch Training plus richtiger Atmung und zum anderen durch Atmung und Kälte. 

Hat man sein Stresssystem unter Kontrolle bringt man auch Körper und Geist wieder in Einklang. Was sich esoterisch anhört ist höchst wissenschaftlich, denn es geht um die Hirnvernetzung und das optimale Zusammenarbeiten der Nervensysteme.

Was hat das Ganze jetzt mit Kälte zu tun?

Die richtige Atmung wirkt in Verbindung mit Kälte nicht nur entzündungshemmend, es werden auch Proteine ausgeschüttet, die den Muskelabbau verhindern und die Fettverbrennung optimieren. Woran das liegt? Wieder an unserer Vergangenheit. Der Körper war bis vor etwa hundert Jahren an Kälte gewöhnt. Heute ist es überall, wo wir sind, warm. Es gibt Heizungen und wir müssen nicht mehr frieren. Doch der Körper hat sich noch nicht umgestellt und dementsprechend darauf eingestellt. Auch dadurch geraten das sympathische und das parasymphatische Nervensystem außer Kontrolle und nur noch der Sympathikus Nerv ist aktiviert.

Bewiesen und erkannt hat das Ganze der Niederländer Wim Hof, der 18 internationale Rekorde im Ertragen extremer Kälte innehat. Wie er das geschafft hat? Durch die richtige Atmung.

Wenn man wieder richtig atmet,…

kann man nicht nur sein Stresslevel reduzieren, sondern auch seinen PH-Wert erhöhen. Die meisten Leute haben unter anderem übersäuertes Gewebe, was dann unter anderem zu Cellulite führen kann. Atmet man richtig, verbessert sich auch das Gewebe. Außerdem können Nervenimpulse schneller weitergeben werden, was dazu führt, dass der Körper leistungsfähiger ist und das Gehirn schneller reagiert.

Und nun…?

Marcus arbeitet, genau wie das Functional Patterns Prinzip, mit den Techniken von Wim Hof. Daraus hat Marcus spezielle Übungen entwickelt, mit denen man lernt wieder richtig zu atmen. Sei es im Training oder im Alltag. Das Ganze führt nicht nur zu generell besserer Gesundheit, sondern zu mehr Stressresidenz und -regulation und zu mehr körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. Zu einer Einzelberatung mit Marcus geht´s hier lang.